31.12.2010

Veränderung = Das Salz des Vergnügens (Friedrich Schiller)

Alle Jahre wieder nehmen sich die Menschen, auch ich, vor: Im Neuen Jahr verändere ich…..

Manch einer hört mit dem Rauchen auf, andere halten Diät und einige andere Veränderungen werden angestrebt.

Was genau macht Veränderung mit uns ? Wie gehen wir sie an?

Fast alle Veränderungen haben Vorzeichen. Entscheidend ist nur, ob wir diese Vorzeichen wahrnehmen und dann auch danach handeln.

In der Regel haben wir sehr viele Möglichkeiten, zu erkennen, in welche Richtung etwas verlaufen wird. Wir müssen nur die Augen offen halten, uns aktiv darum bemühen die wichtigen Informationen zu erhalten und dann entsprechend damit umgehen. So können Sie selbst Ihr Leben gestalten und eine selbstgewählte und für Sie vorteilhafte Veränderung bewirken (z.B. rechtzeitig einen besseren Job suchen), bevor Sie nur noch auf Veränderungen von außen reagieren können (die Kündigung).

Wenn uns eine Veränderung scheinbar aus heiterem Himmel trifft, befinden wir uns an einem Punkt, an dem wir nichts anderes tun können, als auf die Veränderung zu reagieren. Unsere Handlungsmöglichkeiten sind dann sehr eingeschränkt und es geht oft nur noch darum, Schaden zu begrenzen.

Im Vorfeld hätte es sicher einige Möglichkeiten gegeben, die Situation selbst aktiv zu gestalten. Viele Menschen sind aber zu bequem, zu ängstlich oder auch einfach zu unachtsam bezüglich der kleinen und großen Signale, mit denen sich eine Veränderung häufig ankündigt.

Vielleicht hätten Sie im Vorfeld erkennen können, dass Ihr Arbeitsplatz gefährdet ist (z.B. weil verstärkt Maschinen die Arbeit Ihrer Kollegen übernommen haben).

Sie hätten dann die Möglichkeit gehabt, Ihre weitere Zukunft in Ruhe zu planen, sich einen neuen Job zu suchen oder sich in der Firma in einem bestimmten Feld unentbehrlich zu machen.

Wenn wir aber alle Zeichen ignorieren und hoffen, dass alles beim Alten bleibt, kommt irgendwann der Augenblick, in dem die Veränderung – im Beispiel die Kündigung – uns tatsächlich wie ein Schicksalsschlag trifft, auf den wir nur noch reagieren können.

Dann fühlen wir uns in der Regel überfordert, hilflos und sind sehr verunsichert.

Ganz anders fühlen Sie sich, wenn Sie das, was um Sie herum passiert, bewusst wahrnehmen.

Kleine Signale erkennen und wenn Sie beginnen, Veränderungen selbst bewusst anzustoßen.

Nun können Sie Entscheidungen bezüglich anstehender Veränderungen selbst treffen. Sie müssen nicht mehr nur reagieren. Sie entscheiden sich dann  vielleicht auch bereits für eine Veränderung,  selbst wenn es eigentlich noch nicht zwingend notwendig ist.

Das nennt sich dann Vorbeugen.

Ein solcher Zeitpunkt ist z.B. gekommen, wenn Sie kleine Anzeichen für gesundheitliche Probleme bemerken. Vielleicht  bekommen Sie das Symptom mit ein bisschen Erholung oder mit Medikamenten wieder in den Griff.

Hier wäre es aber sicher angebrachter, einmal zu überlegen,  ob Sie etwas an Ihrer Lebensweise ändern müssen. Tun Sie es nicht, könnte irgendwann der Punkt kommen, an dem Sie ernsthaft erkranken.

Dann sind Sie gezwungen, etwas zu tun.

Idealerweise reagieren Sie allerdings schon, bevor die ersten Schwierigkeiten kommen.

Mit diesen Gedanken über Veränderungen verabschiede ich mich in das Jahr 2011 und wünsche allen meinen Lesern, und deren Angehörigen einen guten Rutsch !!!

Ich stosse mit Ihnen auf ein erfolgreiches Jahr 2011 an !

Cheers

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